Alpnach Dorf OW - In der Kleinen Schliere ertrunken
Mann ertrinkt in der Schliere bei Alpnach Dorf. (Bildquelle: Kantonspolizei Obwalden)
Ein tragisches Unglück hat sich in Alpnach Dorf gestern Abend ereignet. Ein Mann wollte seinen Hund aus den Wassermassen retten und geriet selber rein. Kurze Zeit später verstarb er an den Folgen des Unfalls.
Beim Versuch, seinen Hund aus der Kleinen Schliere zu retten, wurde gestern Abend ein 53-
jähriger Mann unter Wasser gezogen. In kritischem Zustand wurde er ins Spital verbracht, wo
er kurz darauf seinen Verletzungen erlegen ist.
Am Donnerstagabend, 30.03.2023, kurz vor 18:00 Uhr, war ein 53-jähriger Mann mit seinem Hund in
Alpnach Dorf, im Bereich Grunder Allmend, entlang der Kleinen Schliere, unterwegs.
Die Kleine
Schliere führte zu diesem Zeitpunkt viel Wasser. Aus nicht bekannten Gründen begab sich der Hund
ins Wasser und kam in Schwierigkeiten. Der Hundehalter versuchte seinen Hund zu retten, fiel dabei
aber selbst ins Gewässer. Durch die Wassermassen wurde er sogleich mitgerissen und im Bereich der
Wasserschwellen unter Wasser gedrückt.
Mehreren Personen gelang es schliesslich, den Verunfallten aus dem Wasser zu bergen. Sofort
begannen Sie mit der Laienreanimation, welche durch die Polizeipatrouille weitergeführt wurde.
In besorgniserregendem Zustand wurde der Mann durch die REGA in ein ausserkantonales Spital
geflogen. Dort erlag der Verunfallte am gleichen Abend seinen schweren Verletzungen.
Der Hund konnte sich später selbstständig aus dem Fluss retten.
Im Einsatz standen der Rettungsdienst Obwalden, die REGA, das Care Team Obwalden sowie die
Kantonspolizei Obwalden.
Flüsse bergen viele Gefahren wie Unterspülungen oder Walzen. Schwellen oder Felsen verursachen
Wirbel und Strömungen. Begeben Sie sich insbesondere bei hohem Wasserstand nie in ein fliessendes
Gewässer. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Schweizerische LebensrettungsGesellschaft SLRG (https://www.slrg.ch/de/praevention)
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich während der Bürozeiten an die Medienstelle der Kantonspolizei
Obwalden.
Quelle: Kantonspolizei Obwalden

