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Coronavirus - Die Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin fordert rasches und einheitliches Handeln vom Bundesrat

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Coronavirus - Die Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin fordert rasches und einheitliches Handeln vom Bundesrat

27.10.2020 | 14:54

Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin (SGNOR)

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Coronavirus - Die Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin fordert rasches und einheitliches Handeln vom Bundesrat

(Symbolbild) (Bildquelle: EU)

Die Covid-19-Fälle explodieren und jeden Tag werden mehr Patient*innen in die Spitäler eingewiesen. Die unterschiedlichen und teils ungenügenden Schutzmassnahmen der Kantone verunsichern die Bevölkerung. Dadurch greift auch der Aufruf zur Selbstverantwortung und persönlichen Einschränkung nicht, weil die Bevölkerung nicht versteht, warum härtere Vorgaben nur in einzelnen Kantonen gelten sollen. Die Massnahmen sollen vom Bundesrat sofort vereinheitlicht und gegebenenfalls verschärft werden, fordert die Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin.

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Seit Jahresbeginn stehen die Mitarbeitenden der Notfallstationen und Rettungsdienste ununterbrochen im Einsatz. Denn zusätzlich zu ihren üblichen Aufgaben gehören seither der Betrieb der Covid-Testzentren und die Rolle wichtiger Aufklärungs- und Informationsstellen. Der Personalbestand blieb allerdings derselbe.
Jetzt wo die zweite Corona-Welle zu einem Flächenbrand geworden ist und die Schweiz härter als erwartet trifft, droht bei weiter zunehmender Belegung der Spitäler und Intensivstationen die Kapazität für die Versorgung regulärer, nicht-covid-bedingter Notfallpatienten, einzubrechen. Ein Kollaps der Notfall- und Rettungsteams muss verhindert werden, sonst droht das gesamte Gesundheitswesen einzubrechen.
Medizinische Fachgruppe fordert, dass ab sofort der Bund die Massnahmen bestimmt und koordiniert.
Der Vorstand der Schweizerischen Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin (SGNOR) fordert Schutzmassnahmen, die bestmöglich gegen die pandemische Ausweitung von Covid-19 wirken und schweizweit einheitlich sind.
Den Führungsgremien des Verbandes ist nicht klar, warum bisher nur zögerlich oder gar nicht auf die Vorschläge der wissenschaftlichen Taskforce eingegangen wird. «Wir können es uns nicht leisten, halbherzige Massnahmen zu treffen, um dann in der zweiten Woche zu merken, dass sie nichts genützt haben. Wir wollen nicht, dass die Schweiz ein zweites Bergamo wird».

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