Drama in Rheinfelden AG - Bootsunfall fordert ein 33-jähriges Todesopfer
Drama in Rheinfelden AG - Bootsunfall fordert ein 33-jähriges Todesopfer
26.08.2022 | 06:54
Kantonspolizei Aargau
Beim tragischen Bootsunglück in Rheinfelden im Kanton Aargau ist eine Frau gestorben. (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau)
Ein Sportboot prallte gestern Abend bei Rheinfelden gegen eine Mauer. Dabei fielen die vier Passagiere in den Rhein. Eine 33-jährige Frau kam dabei ums Leben. Zwei weitere Personen wurden verletzt. Zahlreiche Rettungskräfte standen im Einsatz.
Der Notruf ging am gestrigen Donnerstag, 25. August 2022, um 22
Uhr bei der Kantonspolizei Aargau ein. Dabei war von einem
Boot die Rede, welches gegen eine Mauer geprallt sei und
von Personen, die sich im Wasser befänden.
Aufgrund der
unklaren Situation und der Dunkelheit löste die Polizei sofort
eine umfangreiche Such- und Rettungsaktion aus. Daran
beteiligt waren mehrere Boote der Feuerwehren Rheinfelden
(Schweiz und Deutschland), der Deutschen
Lebensrettungsgesellschaft und schliesslich auch drei
Rettungshelikopter, die aus der Luft nach Personen im
Wasser suchten.
Mit Booten konnten die Rettungskräfte schon bald vier
Personen bergen und an Land bringen. Auch gelang es, das
havarierte und leckgeschlagene Sportboot zu sichern und
auf eine Sandbank zu schleppen. Nachdem feststand, dass
keine weiteren Personen in Not waren, konnte die
Suchaktion beendet werden.
Eine 33-jährige Mitfahrerin des Bootes war bereits bei der
Bergung nicht mehr ansprechbar gewesen. Trotz
Reanimationsversuchen der Ambulanz kam für sie jede Hilfe
zu spät. Der 37-jährige Bootsführer sowie die übrigen beiden
Passagiere – eine 18-Jährige sowie ein 19-Jähriger – erlitten
leichte bis mittelschwere Verletzungen. Ambulanzen
brachten sie ins Spital. Alle vier Bootsinsassen leben in
Deutschland.
Nach ersten Erkenntnissen war das in Deutschland
immatrikulierte und auf deutscher Seite gestartete Boot beim
Flussbad in Rheinfelden (Schweiz) gegen eine Mauer
geprallt. Die genauen Umstände sind allerdings noch unklar.
Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen
aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine
Strafuntersuchung und beschlagnahmte das Boot für weitere
Untersuchungen.
Da der Bootsführer alkoholisiert war,
ordnete die Staatsanwaltschaft bei ihm eine Blut- und
Urinprobe an.


