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Kuriose Einsätze im Jahresrückblick

Kuriose Einsätze im Jahresrückblick

31.12.2025 | 14:09

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Kuriose Einsätze im Jahresrückblick

Die beiden Täter wurden der Kantonspolizei übergeben. (Bildquelle: BAZG)

Nicht jeder Polizeieinsatz verläuft nach Schema F. Manchmal sorgen ungewöhnliche Verstecke, unerwartete Situationen oder kreative Ideen für Staunen und für Schmunzeln. Diese ausgewählten Ereignisse zeigen die kuriose Seite des Einsatzalltags.

Diebesgut gut getarnt

Bei einer Zollkontrolle am Grenzübergang St. Margrethen stiessen Mitarbeitende des BAZG auf eine besondere Art der Tarnung. Schmuck, Uhren und ein Goldvreneli waren nicht nur im Fahrzeug verteilt, sondern teilweise in einem Brotlaib versteckt. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden festgenommen, das mutmassliche Diebesgut sichergestellt. Erste Abklärungen deuteten auf einen Zusammenhang mit einem Einbruchdiebstahl hin.

Einbrecher macht es sich gemütlich

Nach der Meldung eines Wohnungseinbruchs in Arlesheim rückte eine Polizeipatrouille umgehend aus und durchsuchte das betroffene Gebäude. Statt einer Flucht trafen die Einsatzkräfte auf einen schlafenden Mann in der Wohnung. Der 25-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen, weitere Abklärungen zu möglichen Delikten laufen.

Kein Streit, nur Rage-Mode

Ein gemeldeter lautstarker Streit in Stein am Rhein entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als intensiver Gaming-Moment. Ein junger Mann hatte bei offenem Fenster seinen Emotionen freien Lauf gelassen. Die Polizeipatrouille stellte rasch klar: Auch für Gamer gilt die Nachtruhe. Der Einsatz endete ohne weitere Folgen – dafür mit einer ungewöhnlichen Erklärung.
Kuriose Einsätze im Jahresrückblick

(Symbolbild) (Bildquelle: superanton (CC0))

Gemalter Teppich zur Verkehrsberuhigung

In Winterthur sorgte ein roter „Teppich“ auf einer frisch geteerten Strasse für Aufsehen. Eine 71-jährige Frau hatte die Markierung selbst aufgemalt, um den Verkehr zu beruhigen. Die Verursacherin gestand die Sachbeschädigung, ihre kreative Idee blieb dennoch nicht ohne rechtliche Konsequenzen.

Wenn die Luftmatratze zur Bombe wird

In Aarau explodierte im September eine Luftmatratze derart heftig, dass Fenster barsten, die Wohnungstür herausgerissen wurde und sogar Risse in der Wand entstanden. Der Bewohner blieb zwar unverletzt, seine Wohnung war jedoch nicht mehr bewohnbar
Der Gund für die Explosion? – Mutmasslich eine Fehlbedienung der elektrischen Pumpe.
Kuriose Einsätze im Jahresrückblick

Zersplitterte Fensterscheiben zeugen von der Wucht der Explosion. (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau)

Flucht mit Sprung aufs Polizeiauto

Ende Oktober lieferte sich ein Autofahrer auf der A6 bei Steffisburg eine gefährliche Fluchtfahrt mit der Polizei. Der Mann flüchtete mit massiv überhöhter Geschwindigkeit, durchbrach eine Polizeisperre mit Nagelgurten und warf unterwegs sogar Gegenstände auf die Patrouillenauto.
In Belp sprang er aus dem noch fahrenden Auto direkt auf die Motorhaube eines Polizeifahrzeugs. Damit setzte er seiner irrwitzigen Flucht ein filmreifes Ende – inklusive Verletzungen, Alkoholtest und sofortiger Festnahme.
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(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei Mettmann)

Unfalllenker sammelt Holz im Wald

Im November wurde In Buchs ein Auto abseits der Strasse in einer abfallenden Böschung entdeckt. Als die Polizei eintraf, kam der Lenker gerade aus dem Wald, wo er Holz gesammelt hatte, um seinen Fiat wieder flott zu kriegen. Wie der Mann dies bewerkstelligen wollte, blieb offen.
Der Lenker war jedoch nicht nur betrunken, sondern besass auch keinen Führerausweis. Somit konnte die Polizei diesen auch nicht mehr einziehen.
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Der 61-Jährige fuhr ohne Ausweis. (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau)

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