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Martinach VS – Gedenkfeier für Betroffene von Crans-Montana

Martinach VS – Gedenkfeier für Betroffene von Crans-Montana

09.01.2026 | 15:48

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Martinach VS – Gedenkfeier für Betroffene von Crans-Montana

(Symbolbild) (Bildquelle: azerbaijan_stockers by freepik)

Am Nachmittag des 9. Januar 2026 fand in Martinach die offizielle Gedenkfeier für die Opfer des Brandes von Crans-Montana statt. Angehörige, Einsatzkräfte sowie nationale und internationale Delegationen gedachten der Verstorbenen, dankten den Helfenden für ihren Einsatz und sprachen den Hinterbliebenen und der Bevölkerung Trost und Mut zu.

Anlässlich des nationalen Trauertags zum Gedenken an die Opfer des Brandes in Crans-Montana fand in Martinach im Martignyexpo-Komplex (ehemals CERM) eine Zeremonie statt, um den Menschen, die bei diesem Drama ums Leben gekommen sind, zu gedenken, und alle Verletzten zu unterstützen.
Zwischen Momenten des Schweigens, symbolischen Gesten, musikalischen Darbietungen, Lesungen und Ansprachen gedachten die Teilnehmenden der Verstorbenen und waren in Gedanken bei den Verletzten. Bundespräsident Guy Parmelin und Staatsratspräsident Mathias Reynard hielten Ansprachen zu Ehren der Opfer.
Der Bundespräsident betonte die nationale Dimension dieser Trauer, die das ganze Land betrifft. Er versicherte, dass die Schweiz den Familien weiterhin zur Seite stehen werde, und dankte allen Beteiligten, einschliesslich derjenigen, die daran arbeiten, den Sachverhalt festzustellen, der für die Aufrechterhaltung des Vertrauensverhältnisses zwischen den Institutionen und der Gesellschaft notwendig ist.
Der Präsident der Walliser Regierung sprach seinerseits die Frage der Verantwortlichkeiten an, die im Rahmen der unverzichtbaren Ermittlungsarbeit geklärt werden müssen, um so für Gerechtigkeit zu sorgen. Er verwies bereits auf eine moralische Verpflichtung für die gesamte Gemeinschaft, sich zu entschuldigen. Jugendliche, die das Drama miterlebt haben, richteten ebenfalls eine Botschaft an die Jugend.
An der Zeremonie nahmen die Familien und Angehörigen der Opfer, die Personen, die bei diesem tragischen Ereignis Hilfe leisteten – Zivilisten, Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Mitglieder der Polizei und des Zivilschutzes –, die Verantwortlichen ihrer Organisationen, die Leitung des Spital Wallis sowie Vertreterinnen und Vertreter der Behörden des Wallis, der Schweiz, verschiedener Länder und der Europäischen Union teil.
Bundespräsident Guy Parmelin, der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Ignazio Cassis, und der Vorsteher des Justiz- und Polizeidepartements, Beat Jans, nahmen an der Zeremonie teil, ebenso wie der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella, der belgische Premierminister Bart de Wever, der Grossherzog von Luxemburg Henri de Luxembourg, die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola, die EU-Kommissarin Hadja Lahbib, der rumänische Vizepremierminister Radu Dinel Miruta, der portugiesische Staatssekretär Emìdio Sousa, der serbische Aussenminister Marko Djuric, zahlreiche Botschafter, der Nationalratspräsident Pierre-André Page, der Präsident des Ständerats Stefan Engler, die Walliser Bundesparlamentarier, das Präsidium des Grossen Rates des
Kantons Wallis, die Staatsrätin und Staatsräte des Kantons Wallis und des Kantons Waadt in corpore, Staatsräte anderer Schweizer Kantone, Repräsentantinnen und Repräsentanten der Religionsgemeinschaften sowie des Kantonsgerichts, des Bezirks Siders und der Walliser Gemeinden.
Zahlreiche Mitarbeitende des Kantons Wallis waren unter der Leitung des kantonalen Führungsorgans (KFO) und in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten an der Vorbereitung dieser Zeremonie beteiligt.

Sicherheitsdispositiv

Um einen reibungslosen Ablauf der Zeremonie zu gewährleisten, war ein umfangreiches Sicherheitsdispositiv im Einsatz. Dazu gehörten die Kantonspolizei Wallis, zahlreiche Polizeikräfte aus den lateinischen Kantonen (Waadt, Genf, Neuenburg, Jura, Freiburg, Bern und Tessin sowie die Stadtpolizei von Lausanne), die Stadtpolizei von Martinach und Crans-Montana, die Regionalpolizei der Villes du Centre, die Transportpolizei, die kommunalen Dienste der Stadt Martinach sowie Bundesbehörden, insbesondere die Armee, das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherung (BZGS) und das Bundesamt für Polizei (fedpol).
Ausserdem konnte auf das Engagement der Walliser Rettungsorganisation (KWRO), des Zivilschutzes, der Feuerwehr sowie auf die medizinische Unterstützung der Kantone Waadt, Genf und Neuenburg gezählt werden.
Die Koordination zwischen allen beteiligten Organisationen war eng, solidarisch und effizient, insbesondere angesichts der besonders kurzen Vorbereitungszeit für diesen Anlass von internationaler Tragweite. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller beteiligten Dienste verlief die Zeremonie würdevoll, sicher und ohne Zwischenfälle.
Die Walliser Kantonspolizei dankt allen beteiligten Einsatzkräften für ihr aussergewöhnliches Engagement, ihre Disziplin und ihren Diensteifer. Sie dankt auch der Bevölkerung von Martinach und Crans-Montana für ihr Verständnis, ihre Geduld und ihre Unterstützung während der vorübergehenden Einschränkungen. Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, wie wichtig eine enge interkantonale und interinstitutionelle Zusammenarbeit ist, insbesondere bei Anlässen mit hoher emotionaler und sozialer Ausstrahlung.
Quelle der Nachricht: Kanton Wallis

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