Meiringen BE - Waldbrand gelöscht – Ursache nicht mehr zu eruieren
(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Bern)
Die umfangreichen Löscharbeiten beim Waldbrand in Meiringen sind beendet. Der Brand ist gelöscht, bei einzelnen wieder aufflammenden Glutnestern interveniert die Brandwache noch. Um rechtzeitig einschreiten zu können, bleibt die Löschinfrastruktur bestehen. Wander- und Fahrwege bleiben vorerst gesperrt. Die Brandursache kann nicht abschliessend geklärt werden.
Am Sonntag, 13. März 2022, wurde die Kantonspolizei Bern darüber informiert, dass
es in Meiringen im Wysland-Wald brenne. Zahlreiche Feuerwehrangehörige, mehrere Helikopter und weitere Einsatzkräfte sowie Helferinnen und Helfer standen bei der Bekämpfung des Brandes im Einsatz. Die Löscharbeiten wurden intensiv fortgesetzt und am Montagabend, 14. März 2022 beendet.
Die von der Feuerwehr Meiringen und den Angehörigen des Zivilschutzes gestellte
Brandwache bekämpft die nach wie vor immer wieder aufflammenden Glutnester
jeweils umgehend. Die seit Sonntag, 13. März 2022, installierte Löschinfrastruktur
wird für den Fall eines erneuten grossflächigen Brandausbruchs vorsorglich
aufrechterhalten.
Die Wanderwege im betroffenen Gebiet bleiben bis auf weiteres
gesperrt, ebenso die Hohfluhstrasse zwischen Schwandbrücke und Amthaus
Meiringen. Der Bahnbetrieb der Strecke Meiringen – Giswil konnte am
Dienstagmittag, 15. März 2022, den ordentlichen Betrieb wiederaufnehmen.
Die Tatsache, dass auch am dritten Tag seit Ausbruch des Brandes weiterhin
punktuell Glutnester aufflammen, zeigt auf, dass Glut gerade bei trockenen
Witterungsverhältnissen auch nach Tagen noch Feuer entfachen kann. Die
Ermittlungen des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern
ergaben, dass sich die Ursache des Brandes insbesondere vor diesem Hintergrund
nicht mehr abschliessend eruieren lässt. Die Ursache dürfte jedoch auf ein nicht
näher bestimmbares menschliches Fehlverhalten im Waldgebiet zurückzuführen
sein.
Quelle: Kapo BE

