Tierisches Drama in Caserta (it) - Unter extremer Hitze bricht ein Pferd vor Kutsche zusammen und stirbt
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In Caserta (it) Brach ein Pferd während der extrem harten Arbeit einfach vor den Leuten zusammen. (Bildquelle: polizeiticker.ch)
In Italien gibt aktuell ein Fall eines tragischen Pferde Todes viel zu Reden. Die Bilder aus der Reggia von Caserta haben die Runde im ganzen Land gemacht und haben für grosse Empörung gesorgt. Mittlerweile ist die Justiz auch involviert. Dem Kutschenbetreiber droht eine Verurteilung.
Am 12. August ist in Caserta ein Pferd vor einer Touristenkutsche unter der Sonne während der extremen Hitze zusammengebrochen und vor den Augen der vielen Touristen der Reggia von Caserta gestorben. Viele der Personen haben sich empört und beim Kutschenfahrer lauthals beschwert. Das alles konnte trotz der schnellen Hilfe von Touristen die Wasser organisierten dem Tier nicht mehr helfen. Offenbar ist das Pferd wegen der estremen Hitze und langen Überanstregung einfach zusammengebrochen und gestorben.
Die italienische Polizei ermittelt nun gegen den Kutschenbetreiber. Mittlerweile wurde bereits herausgefunden, dass das verstorbene Pferd gar nicht für diese extreme Arbeit zugelassen war, über den Mikrochip wurde das bereits festgestellt. Die Obduktion wird jetzt zeigen, woran das Tier so qualvoll vor den Augen vieler besorgten Leute verendete. Das Pferd soll gesund gewesen sein, die Körpertemperatur war aber deutlich erhöht, was auf einen Herzinfarkt hinweist , ausgelöst durch die viel zu lange Anstrengung unter der brütenden Sonne.
Durch das in Italien strengere Tierschutzgesetz aus den letzten Jahren droht jetzt dem Kutschenunternehmen ein Strafverfahren wegen Tierquälerei mit Androhung einer Haftstrafe sowie einer saftigen Strafe und auch das lebenslängliche Verbot für diese Tätigkeit.
Der Bürgermeister von Caserta ist über den Tod des Pferdes selbst sehr betroffen und hat bereits angekündigt, dass solche Fälle nie mehr vorkommen dürfen. Unter dieser Hitze dürften gar keine Fahrten angeboten werden, meinte der Bürgermeister zur Presse.

