Tötungsdelikt in Schafisheim AG - Staatsanwaltschaft fordert 16 Jahre Haft
Tötungsdelikt in Schafisheim AG - Staatsanwaltschaft fordert 16 Jahre Haft
30.06.2023 | 06:56
Redaktion Polizeiticker Schweiz
(Symbolbild) (Bildquelle: Pixabay)
Die Staatsanwaltschaft hat gegen einen heute 48-jährigen Schweizer Anklage wegen Mordes beim Bezirksgericht Lenzburg erhoben. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 12. März 2021 seine damals 44-jährige Frau bis zum Tod stranguliert zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 16 Jahren.
In der Nacht vom 12. März 2021 meldete die Tochter des Ehepaares bei der Notrufzentrale, dass sie ihre Mutter
schreien gehört habe und etwas Schlimmes geschehen sei. Der Beschuldigte hatte sich und seine Ehefrau im Schlafzimmer eingeschlossen (wir berichteten).
Erst mit Eintreffen der Einsatzkräfte öffnete der Beschuldigte die Schlafzimmertüre und wurde sofort festgenommen, währenddessen beim regungslosen Opfer Reanimationsmassnahmen eingeleitet wurden. Trotz intensiver Bemühungen
verstarb die 44-Jährige wenige Tage später auf der Intensivstation im Spital. Bei ihr wurden deutliche Würgemale und
Staublutungen im Kopfbereich festgestellt, die durch eine Strangulation mittels mehrminütigen Würgens hervorgerufen
worden sein dürften.
Die Strangulation verursachte eine Sauerstoffunterversorgung und führte unabwendbar zum
Tod des Opfers. Die Anklage wegen Mordes und weiteren Delikten ist am Bezirksgericht Lenzburg hängig. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 16 Jahren.
Der Beschuldigte befindet sich seit der Tat in Haft. Für ihn gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.
Quelle der Polizeimeldung: Kapo AG

